Vier Märkte, zwei Geschwindigkeiten ...

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... und ein Wochenstart, der wieder nervös macht.

Der Wochenstart bringt keine saubere Fortsetzung der Erholungsrally. Am Samstag kamen zwar wieder mehr als 20 Schiffe durch die Straße von Hormuz, doch die Beschlagnahmung eines iranischen Frachters durch die USA hat den Waffenstillstand neu belastet. Brent sprang in Richtung 96,5 US-Dollar, der Dollar zog an, die Renditen gingen nach oben.

Die vier Märkte, die wir täglich beobachten, reagieren unterschiedlich – und diese Divergenz ist heute das eigentliche Thema:

Der S&P 500 und der Nikkei 225 laufen in geordneter Reparatur. Beide Märkte haben zentrale technische Hürden wieder unter sich, das Momentum baut sich auf, die strukturelle Lage bessert sich. Beide stehen heute knapp – deutlich unter 1 Prozent – vor einem technischen Ereignis, auf das wir seit Wochen warten.

Der DAX hat den Rückweg in seine wichtige Langfristzone gefunden, bleibt makroseitig aber der fragilste Markt im Set. Öl, Eurozone-Wachstum und der Ton der EZB arbeiten gegen ihn.

Bitcoin bleibt das Paradox: starke ETF-Zuflüsse auf der einen Seite, steigende Renditen und ein festerer Dollar auf der anderen. Gleichzeitiges Rückenwind und Gegenwind – selten ein guter Moment, um vorzupreschen.

Unser Gesamtbild bleibt heute: selektiv. Der Markt ist nicht kaputt. Er ist nur noch nicht sauber genug.

Die vollständige Einordnung mit allen vier Marktlagen, Key-Levels, dem aktuellen Makro-Score und der Finfluencer-Kontrastierung gibt es im MindYourTrendsPlus-Briefing.

Less noise. Better decisions.